Katakomben London Es ist schon eine Weile her, als ich den ersten Band der " Die Lichter unter London " Dilogie von Anne Herzel gelesen habe. Das Cover sprach mich direkt an, da es atmosphärisch angehaucht und das Grün sehr ausgeprägt ist. Die Geschichte klang vielversprechend. Eine eigene Welt unterhalb von London. Maeve , eine Studierende, die unbedingt eine Tiefenschürfende sein möchte, macht sich auf den Weg, um eine zu werden. Die Katakomben unter London bzw. das Wortbuilding der Autorin gefielen mir sehr gut, da ich mir die Welten gut vorstellen konnte. Vor allem die Flora und Fauna kamen nicht zu kurz. Unterwegs trifft Maeve irgendwann auf Blaise und beide wandern durch die gefährlichen unterirdischen Welten, in denen ihnen einige bedrohliche Wesen begegnen. Insgesamt konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich abholen, da es mir vor allem an Charaktertiefe und Nähe zu Maeve mangelte. Zudem hatte ich etwas Probleme mit dem Neopronomen " Dey ". Es war fü...
Spannender Reihenauftakt Das Cover zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Es ist klar und prägnant. Der dänische Autor Tobias Bukkehave war mir bisher nicht bekannt. Der Prätorianer ist der Auftakt zu einer neuen Thriller Reihe, die mit interessanten Protagonisten, viel Spannung und auch Psychologie aufwartet. Es geht ein brutaler Serienverbrecher in Kopenhagen um, der von der Antike besessen zu sein scheint und grausame Ritualmorde vollführt. Der Schreibstil ist gut verständlich und spannend geschrieben. So dass die Hörbuchversion, fesselnd gelesen von Oliver Siebeck , dies auch anschaulich rüberbringt. Am besten gefielen mir das Augenmerk auf die Protagonisten Kriminalkommissarin Sara Levin und ihren Partner Janus West und auf die Psychologie, jene für mich viel zur Spannung, aber auch zum Verständnis beitrug. Das Familiengeflecht der Familie Levin, das neben Sara noch ihren Bruder Adam und ihren Vater Christian Levin umfasst, bringt zusätzliche Spannung in di...