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Das Mädchen mit dem Porzellangesicht

Leben hinter einer Porzellanmaske
Das farblich ansprechende Cover mit der verschnörkelten Schrift zog zugleich meine Aufmerksamkeit auf sich. Wir befinden uns in London des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Der Puppenmacher Kazuki Kobayashi hat zu seinem Leidwesen vor Jahren einen Vertrag mit einem nicht vertrauenswürdigen Advokaten abgeschlossen. Dieser ihm zwar Ansehen und Wohlstand sichert, aber seine frisch geborene Tochter Miyo leider in Gefahr bringt. So beschließt er sie zu verstecken um sie zu schützen. Zudem fertigt er ihre eine besondere Porzellanmaske an, die sie fortan tragen muss. Ich empfand diese Geschichte als ziemlich düster und auch traurig. Es war für mich ein Genremix aus Historie, Abenteuer und etwas Steampunk. Leider bin ich mit dem eher distanzierten Schreibstil, den meisten Figuren und auch dem Verlauf der Geschichte nicht warm geworden, u. A. auch weil ich etwas Anderes erwartet hatte und es bedauerlicherweise nicht meinem Geschmack entsprach. 

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