Recht düster
Das Debüt von Cortney L. Winn, klang vielversprechend. Protagonistin Nizzara wurde gezwungen, einen Geist an sich zu binden und sich dessen Macht in gefährlichen Kämpfen zunutze zu machen. Diese Bindung geschieht durch eine Vessel am Handgelenk. Der Fantasyauftakt hat durchaus Potential, der Schreibstil liest sich meist recht flüssig, es gibt unterschiedliche magische Fähigkeiten, Gefahren und Geister, allerdings wird es nicht wirklich ausgereizt. Es gibt spannende und emotionalere Momente, aber zum Teil zieht sich die Geschichte, man stolpert ab und an über den Satzbau und fragt sich auch warum, nicht mehr auf die Tiefe und Entwicklung der Charaktere und deren Bindungen geachtet wurde. Das fehlte mir jedenfalls. Es wirkte manchmal wie angerissen und schon war man wieder aus der Szene oder dem Gefühl raus. Nichtsdestotrotz werde ich diese Reihe weiter verfolgen, denn die eigentliche Geschichte ist wirklich gut. Das Buch erschien im Rütten & Loening Verlag und wurde von Judith Vogt übersetzt.
«Was für gefährliche kleine Biester Erinnerungen doch sein können.»
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