Spannender Reihenauftakt
Das Cover zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Es ist klar und prägnant. Der dänische Autor Tobias Bukkehave war mir bisher nicht bekannt. Der Prätorianer ist der Auftakt zu einer neuen Thriller Reihe, die mit interessanten Protagonisten, viel Spannung und auch Psychologie aufwartet. Es geht ein brutaler Serienverbrecher in Kopenhagen um, der von der Antike besessen zu sein scheint und grausame Ritualmorde vollführt. Der Schreibstil ist gut verständlich und spannend geschrieben. So dass die Hörbuchversion, fesselnd gelesen von Oliver Siebeck, dies auch anschaulich rüberbringt. Am besten gefielen mir das Augenmerk auf die Protagonisten Kriminalkommissarin Sara Levin und ihren Partner Janus West und auf die Psychologie, jene für mich viel zur Spannung, aber auch zum Verständnis beitrug. Das Familiengeflecht der Familie Levin, das neben Sara noch ihren Bruder Adam und ihren Vater Christian Levin umfasst, bringt zusätzliche Spannung in dieses Werk. Das einzige kleine Manko für mich war die Brutalität, die hier ziemlich deutlich beschrieben wird. Für mich war dies teilweise schwer zu ertragen. Dies ist natürlich ein subjektives Empfinden. Nichtsdestotrotz überlege ich auf Grund dessen, ob ich diese Reihe weiter verfolge. Übersetzt wurde das Werk von Knut Krüger und Thomas Altefrohne. Das Hörbuch erscheint im Hörbuch Hamburg Verlag.
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